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 Gäste-Apartments / Probewohnen


Der Erlenhof ↑ zurück

Der Erlenhof liegt in Haslach, in unmittelbarer Nähe der Dreisam und vom Stühlinger. Er wird vom Kronenmühlenbach durchquert. An unserem Haus vorbei führt ein Weg zu den nahe gelegenen Grünanlagen von Haslach mit Kinderspielplatz, Sportplätzen inkl. Hallenbad und Schule. Einkaufsmöglichkeiten liegen in 50 m (Kiosk) bzw. 300 m (Gemüseladen und Supermarkt) Entfernung.

Wir bieten insgesamt 55 Ein- und Zwei-Zimmer-Apartments im Rahmen des Betreuten Wohnens, 60 Pflegeplätze (meistens in Einzelzimmern) in vollstationärer oder Kurzzeitpflege sowie seit Januar 2007 elf Plätze in unserer Wohngemeinschaft für dementiell erkrankte Menschen an.

Detaillierte Unterlagen senden wir auf Wunsch gerne zu.

Die Rezeption dient als Kommunikationszentrum: Informationen werden ausgetauscht oder man hält einen kleinen Plausch miteinander.
Im Speisesaal werden täglich zwei schmackhafte Menüs mit Salatbüffet angeboten.
In unserer Bibliothek finden Veranstaltungen statt. Wer gerne möchte, hat die Möglichkeit, sich dort mit Anderen zu verabreden.
Die Terrasse am Kronenmühlenbach lädt bei schönem Wetter zum Verweilen mit Café und Eisbecher ein.

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Betreutes Wohnen ↑ zurück

Unsere Leistungen sind so gestaltet, dass sie individuell, je nach Wunsch und Bedürfnissen, gewählt werden können. Die Grundleistung betrifft nur die Unterkunft im Apartment. Unterhaltungs- und Unterstützungsleistungen, Mahlzeiten, Wäsche- oder Reinigungsleistungen können hinzu gebucht werden.

Alle Apartments verfügen über eine geräumige, voll ausgestattete Küche und ein behindertengerechtes Badezimmer. Sie sind sowohl mit einer Lebenszeichenüberwachungs- als auch mit einer Notrufanlage ausgestattet.

Da die Entscheidung über den Umzug in eine Seniorenanlage nicht einfach ist, bieten wir Probewohnen an. Auch Gäste unserer Bewohnerinnen und Bewohner sind willkommen und können in unserem Gäste-Apartment übernachten.

Beispiel eines Ein-Zimmer-Apartments, 43 m²
Beispiel eines Zwei-Zimmer-Apartments, 55 m²

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Stationäre Pflegeabteilung ↑ zurück

Unsere Pflegeabteilung hat insgesamt 60 Plätze und besteht aus

   - einem konventionellen Pflegewohnbereich mit 20 Plätzen
   - einer Wohngemeinschaft für 13 an Demenz erkrankten Personen (Vergissmeinnicht)
   - einer Wohngemeinschaft für 13 pflegebedürftige alte Menschen (Jelängerjelieber)
   - einer Wohngemeinschaft für 14 jüngere pflegebedürftige Menschen (WG an der Feuerwache)

Alle Bereiche werden stationär geführt und sind von den Pflegekassen entsprechend anerkannt.

In allen vier Bereichen gelten die gleichen stationären Entgelte.

Natürlich wird in allen Bereichen der Pflegeabteilung, entsprechend dem neuesten Stand der Wissenschaft, fachmännisch gepflegt und betreut. Unser Personalschlüssel entspricht der obersten Grenze des so genannten Korridors des Landes Baden-Württemberg.

Etliche Veranstaltungen und Aktivitäten werden angeboten. Diese sind aus dem monatlichen Veranstaltungskalender zu entnehmen.

Wir wollen, dass unsere Bewohnerinnen und Bewohner sich bei uns zu Hause fühlen. Also sind die Bewohnerinnen und Bewohner unserer Pflegeabteilung herzlich eingeladen, ihre Zimmer nach ihrem Geschmack zu gestalten, mit Erinnerungsgegenständen, mit Fotos und auch mit eigenen kleineren Möbelstücken. Denn nur in einem möglichst gewohnten Rahmen ist man Daheim.

Ein Tier kann nach Rücksprache mit der Geschäftsleitung mitgenommen werden, unter der Voraussetzung ,dass dieses artgerecht gehalten wird.

Alle Bewohnerinnen und Bewohner der stationären Abteilung können selbstverständlich alle Einrichtungen des Hauses nutzen, insbesondere die zahlreichen Angebote unseres Veranstaltungskalenders.

Die Pflegeabteilung verfügt über Einzel- und Doppelzimmer. Wir erleben immer wieder, dass Angehörige sich ein Einzelzimmer für ihre Mutter, für ihren Vater wünschen, denn diese sollen das Beste bekommen. Dieses ist aus der Sicht eines Gesunden natürlich nachvollziehbar und in den meisten Fällen ist in der Tat ein Einzelzimmer die bessere Wohnform für alte Menschen. Aber für manche pflegebedürftigen Personen, sei es aufgrund ihres körperlichen Zustandes, aufgrund ihrer Erkrankung oder einfach weil sie es für sich wünschen, ist die Unterbringung im Doppelzimmer, besser.

Das folgende Schreiben soll dieses verdeutlichen:

Ich bin froh, dass es Dich gibt…

Irgendwann ging es nicht mehr: ich müsste ins Pflegeheim, sagten sie. Aber ich wollte gar nicht weg. Am liebsten wäre ich zu Hause geblieben. Ich konnte aber nicht mehr.

Meine Kinder wollten für mich das Beste: ein Einzelzimmer. Ich aber nicht. Ich war noch nie alleine! Zuerst die Geschwister, dann mein Mann, die Kinder, später die Enkel.

Nun lebe ich mit Frau Müller zusammen. Frau Müller, meine Mitbewohnerin, spricht nicht mit mir - aber ich höre sie atmen. Ein vertrautes Geräusch… wie früher mit meinem Mann.

Manchmal wenn ich traurig bin, setze ich mich auf den Stuhl neben ihrem Bett und erzähle ihr von früher. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich dieselbe Geschichte nicht letztes Mal schon erzählt habe, aber es ist nicht wichtig. Frau Müller hört mir zu. Wenn ich ihre Hand streichle, lächelt sie sogar. Sie hat immer Zeit für mich, keine Termine oder zu viel Arbeit.

Sie antwortet mir nicht immer - aber ich fühle, dass ich ihr gut tue. Und sie tut mir auch gut. Die Tage im Alter können schon sehr lang werden. Lesen ist schwer: Meine Augen sind trübe geworden, die Buchstaben verschwimmen. Den schnellen Bildern im Fernsehen kann ich nicht mehr folgen. Die Musik ist nur noch Krach. Und so viel erinnert mich an den Krieg.

Meine Kinder sagten, ich brauche meine Privatsphäre. Aber mit Frau Müller bin ich ja jetzt auch privat. Und egal ob bei uns oder im Einzelzimmer nebenan, die Schülerin, die uns morgens beim Waschen hilft, ist dieselbe. Sie ist nett und jung, 19 Jahre alt, erinnert mich an meine Enkelin.

In ein Einzelzimmer könnte ich wenigstens meine Möbel von zuhause mitnehmen, sagten meine Kinder. Aber ich bin hier nicht zuhause, auch dann nicht wenn neben dem Toilettenstuhl und der Gehhilfe mein eigener Wohnzimmerschrank steht. Außerdem habe ich auch im Doppelzimmer meine eigenen Möbel und Bilder dabei. Und ich fühle mich hier wohl.

Meine Kinder besuchen mich jedes Wochenende. Die restlichen einhundertvierundvierzig Stunden der Woche bin ich hier. Zum Glück ist Frau Müller da und die Schwestern und Pfleger und die anderen Mitarbeiter hier, die mir behilflich sind. Alle zwei Stunden kommen sie, um Frau Müller umzulagern. Sie halten ein Schwätzchen mit mir. Sie begleiten mich zu den Mahlzeiten, zum Singen oder den anderen Veranstaltungen. Wenn ich zurück komme ist Frau Müller da. Ich erzähle ihr vom Singen. Als ich ein Lied anstimme, lacht sie wieder.

Ich denke oft, was würde ich nur ohne sie machen? Ich bin froh, dass sie da ist.


Pflegewohnbereich

Der konventionelle Pflegewohnbereich wird zentral versorgt. Dieses gilt für die Wäscheversorgung wie für die Reinigung. Dieses heißt insbesondere, dass die Vollverpflegung täglich frisch von unserer Großküche erstellt und zum Wohnbereich geliefert wird. Zwei Menüs stehen täglich zur Auswahl. Diäten werden berücksichtigt.


Terrasse des Wohnbereiches

Fest auf dem Wohnbereich
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Vergissmeinnicht

Das Vergissmeinnicht ist eine Wohngemeinschaft für 13 alte Personen, welche an Demenz erkrankt sind. Dort möchten wir den Bewohnerinnen und Bewohnern ein möglichst „normales“ Leben in einer familienähnlichen Atmosphäre bieten, mit gemeinsamen Haushaltsverrichtungen (kochen nach Essenslust, backen, waschen, ...) und Alltagsgestaltung (spielen, erzählen, singen ...). Damit wollen wir ihnen in ihrer Erkrankung begegnen, deren Angst, Unsicherheit, Trauer und auch Aggressionen verringern und ihnen einen möglichst entspannten und glücklichen Lebensabend ermöglichen. Mit dieser Form der Betreuung haben wir bereits viele positive Veränderungen erreicht.

Unsere geschulten Alltagsbegleiter begleiten die Bewohnerinnen und Bewohner durch den Tag. Die Angehörigen sind eingeladen, sich in die Gemeinschaft einzubringen, mit den Tätigkeiten, die sie gerne tun und mit der Zeit, die sie zur Verfügung stellen möchten. Damit soll der Kontakt zwischen Eltern und Kindern bzw. zwischen Paaren oder Geschwistern möglichst „wie früher“ gelebt werden können.

Glücksgefühl trotz Erkrankung

Plausch beim Wäschefalten

wer helfen will, tut es, wer nicht guckt zu
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Jelängerjelieber

Das Jelängerjelieber ist eine Wohngemeinschaft für 13 alte und pflegebedürftige Personen. Dort möchten wir den Bewohnerinnen und Bewohnern ein möglichst „normales“ Leben in einer familienähnlichen Atmosphäre bieten, mit gemeinsamen Haushaltsverrichtungen (kochen nach Essenslust, backen, waschen, ...) und Alltagsgestaltung (spielen, erzählen, singen ...).

Unsere geschulten Alltagsbegleiter begleiten die Bewohnerinnen und Bewohner durch den Tag. Die Angehörigen sind eingeladen, sich in die Gemeinschaft einzubringen, mit den Tätigkeiten, die sie gerne tun, und mit der Zeit, die sie zur Verfügung stellen möchten. Damit soll der Kontakt zwischen Eltern und Kindern bzw. zwischen Paaren oder Geschwistern möglichst „wie früher“ gelebt werden können.

Küchenarbeit mit hoher Konzentration

Frisörgenuss in der Gemeinschaft

Schulung der Alltagsbegleiter
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WG an der Feuerwache

Die WG an der Feuerwache ist eine Wohngemeinschaft für 14 jüngere pflegebedürftige Personen, denn junge Personen, welche leider einer stationären Versorgung bedürfen, wollen lieber mit Gleichaltrigen als mit Alten und Hochaltrigen wohnen.

In der „WG“ möchten wir den Bewohnerinnen und Bewohnern ein möglichst „normales“ Leben in einer familienähnlichen Atmosphäre bieten, mit gemeinsamen Haushaltsverrichtungen (kochen nach Essenslust, backen, waschen, ...) und Alltagsgestaltung (spielen, erzählen, singen ...).

Unsere geschulten Alltagsbegleiter begleiten die Bewohnerinnen und Bewohner gemeinsam mit den Pflegefachkräften durch den Tag. Die Angehörigen sind eingeladen, sich in die Gemeinschaft einzubringen, mit den Tätigkeiten, die sie gerne tun, und mit der Zeit, die sie zur Verfügung stellen möchten. Damit soll der Kontakt zwischen Eltern und Kindern bzw. zwischen Paaren oder Geschwistern möglichst „normal“ gelebt werden können.

Wir vermitteln therapeutische Behandlungen (Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie, Musiktherapie ...) und unterstützen, mit Hilfe unseres Teams an ehrenamtlich engagierten Personen, die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.


Frühstückvorbereitung

Tisch decken

es wird gekickt
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stationäre Entgelte, Stand 01.09.2017

Pflegeleistungen
  • Hilfe bei der Körperpflege (z.B.: Waschen, Duchen, Baden, An- und Ausziehen), bei Mobilität (z.B.: Begleitung zu Veranstaltungen) und bei der Nahrungsaufnahme (bei Bedarf auch nachts)
  • Behandlungspflege (soweit gesetzlich der Pflegeversicherung zugeordnet)
  • Soziale Betreuung, umfangreiches Aktivierungs- und Unterhaltungsangebot
Pflegegrad 1 täglich 44,98 €
Pflegegrad 2 täglich 51,38 €
Pflegegrad 3 täglich 67,56 €
Pflegegrad 4 täglich 84,42 €
Pflegegrad 5 täglich 91,98 €

Jeweils zzgl. Altenpflegeausbildungsumlage in Höhe von derzeit 1,12 € täglich.

Unterkunft täglich 14,25 €
Verpflegung täglich 11,66 €
  • Speise- und Getränkeversorgung
  • Wäscheversorgung: Stellen der Bettwäsche, Handtücher, Waschlappen, Waschen der persönlichen waschmaschinenwaschbaren Wäsche
  • Reinigung des Wohnraumes (Unterhaltsreinigung, Sichtreinigung, Grundreinigung bei Auszug) und der Gemeinschaftsräume
  • Hausmeisterservice: Wartung der technischen Anlagen sowie die Pflege der Außenanlagen
  • Ver- und Entsorgung: Bereitstellung von Wasser und Strom und Entsorgung des Mülls.
  • Telefongrundgebühren
Investitionskosten täglich 19,43 €

Aufwendungen für Zinsen, Leasing, Pacht und Instandsetzung der Einrichtung.

Vergütungszuschlag für zusätzliche Betreuung von Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz gem. § 87 SGB XI (von den Plegekassen zu tragen) monatlich 156,36 €

Wir bieten Unterbringungsmöglichkeiten nach Wunsch in Einzel- und Doppelzimmern.

- Preisänderungen vorbehalten - Stand: September 2017


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Personalschlüssel

Die Vorgaben des Pflegepersonalschlüssels sind im Rahmenvertrag nach § 75 SGB XI zur vollstationären Pflege für das Land Baden-Württemberg fixiert. Dieser ist bindend. Er sieht folgende Personalschlüssel für das Pflegepersonal vor, welche je nach Pflegebedürftigkeit der Bewohnerinnen und Bewohner variieren. Mindestens 50 % der Stellen müssen durch examiniertes Personal besetzt sein (s. g. Fachkraftquote):

Stufe I: 3,96 bis 3,13 Bewohner pro Vollzeitstelle
Stufe II: 2,83 bis 2,23 Bewohner pro Vollzeitstelle
Stufe III: 2,08 bis 1,65 Bewohner pro Vollzeitstelle

Diese Werte gelten für die gesamte Tagesversorgung, d. h. für den Tag- und Nachtdienst. Mit diesen Werten wird nicht nur die effektive Arbeitszeit abgedeckt, sondern auch alle Fehlzeiten (Urlaub, Krankheit, Fortbildung). Mit diesen Stellen müssen die Leistungen am Bewohner wie auch alle administrativen Aufgaben inkl. Organisation und Leitung erfüllt werden.

Unser Personalschlüssel entspricht der obersten Grenze des so genannten Korridors des Landes Baden-Württemberg. Die Fachkraftquote von 50 % erfüllt der Erlenhof.


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Erlenhöfle ↑ zurück

Unsere Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz, das Erlenhöfle, ist die erste Wohngruppe des Landes Baden-Württemberg, die eine Bewilligung zur Erprobung innovativer Konzepte gem. § 25a HeimG erhalten hat.

Das Konzept vom Erlenhöfle ist so überzeugend, dass die Heimaufsicht Freiburg und das Sozialministerium des Landes bereit waren, das Projekt zu befürworten und zu begleiten.

Am 19. Januar 2007 ist das Erlenhöfle feierlich eingeweiht worden. Die Gäste waren sehr beeindruckt. Sie hatten zwar die Entstehung des Erlenhöfle begleitet, das was sie zu sehen bekamen, übertraf dennoch alle Erwartungen. Herr Jansen, Pflegemanager und Therapeut, Spezialist der Betreuung von Menschen mit Demenz sagte: "Ich habe viele Einrichtungen gesehen, auch gute Wohngemeinschaften. Aber mir ist keine Wohngruppe bekannt, die derart bis ins Detail durchdacht und konsequent umgesetzt wurde."

Im Erlenhöfle wohnen 11 Bewohnerinnen und Bewohner unter familienähnlichen Bedingungen. Über das Erleben des gewohnten Alltags werden Ängste, Trauer und Aggressionen abgebaut. Zur Entlastung der pflegenden Angehörigen können zwei weitere dementiell erkrankte Personen tagsüber, montags bis freitags, dort liebe- und respektvoll betreut werden.

Die Pflegeleistungen werden durch einen ambulanten Dienst erbracht, z. B. dem vom Erlenhof. Die Pflegekräfte besuchen das Erlenhöfle als Gast, wenn sie gebraucht werden, denn die ständige Präsenz von Krankenschwestern entspricht nicht der Alltagsnormalität. Im Notfall werden Pflegekräfte per Knopfdruck gerufen.

Das Leben im Erlenhöfle ist geprägt von Ruhe und Entspannung. Zentraler Raum ist die geräumige Wohnküche, in der aktiv und passiv gekocht, gegessen, gelesen, gesungen und gelacht wird. Die Küche ist derart eingerichtet, dass mehrere Bewohner sich in geselliger Runde einbringen können.

Besondere Einrichtung des Erlenhöfle ist das Erlebnisbad. Da dieses erlebt werden muss, verweisen wir hier auf das beigefügte Foto.

Tragsäulen des Erlenhöfle sind die Mitwirkenden. Diese sind
  - die fest angestellten und eigens dafür geschulten Alltagsbegleiter
  - die Angehörigen, Brücken zur biographischen Welt der Menschen mit Demenz und
  - die freiwilligen Helfer, die ihre Zuwendung und Zeit den Bewohnerinnen und Bewohnern schenken.

Das Erlenhöfle ist als niedrigschwelliges Angebot von der Stadt Freiburg anerkannt. Die Betreuungskosten werden im Rahmen des Pflegeversicherungsgesetzes von den Pflegekassen getragen.

Unsere Vision vom Erlenhöfle

 
Alle Bewohnerinnen und Bewohner der Wohngemeinschaft sind dementiell erkrankt, weisen aber verschiedene Schweregrade der Erkrankung auf.
 
Dementiell erkrankte Menschen leben in Angst, denn sie können die Welt nicht mehr verstehen. Für sie ist diese Welt verrückt. Diese Angst kann zu Aggressionen führen, die in einer Weise ausgelebt wird, die "normale" Menschen nicht ausleben würden, z.B. gelten Hemmschwellen nicht mehr.
 
Um diese Ängste, Unsicherheiten und Aggressionen abzubauen, wollen wir den Bewohnerinnen und Bewohnern der Wohngemeinschaft einen möglichst normalen Alltag bieten und sie in den alltäglichen Tätigkeit (Haushalt, einkaufen, Garten, spielen, lesen, lachen, singen…) einbeziehen.
 
In der Wohngemeinschaft "darf" jeder Bewohner nach seinem Tagesrhythmus leben, seine Vorlieben ausleben. Nichts ist verrückt, alle Lebensweisen und Vorschläge verdienen erst mal Annahme durch Respekt. Grenzen werden nur da gesetzt, wo das Wohl der Gemeinschaft oder eines Menschen gefährdet ist.
 
Dadurch verringert sich aber auch der Zustand der schweren Pflegebedürftigkeit. Dieser Zustand tritt erst in der allerletzten Lebensphase auf. Dieses wird durch Erfahrungen aus den teilweise jahrelang bestehenden Wohngemeinschaften belegt.
 
Entweder werden die pflegerischen Handlungen punktuell erbracht und die Pflegefachkräfte sind nur Gast der Wohngemeinschaft oder ein Dienst pro Tag wird von Fachpflegekräften erbracht, die sich aber wie jeder andere Mitwirkende in die Gemeinschaft einbringen. Die Pflegefachkräfte üben ihre Steuerungsaufgabe durch Anleiten und Delegation, genau so wie die Küchen- und die Hauswirtschaftsfachkräfte.
 
Bewohnerinnen und Bewohner der Wohngemeinschaft leben dort bis zum Tode.
 
Den Alltag leben heißt auch mit der Familie leben. Deswegen werden Familien nicht nur eingeladen mitzuwirken, sondern sie werden auch hierzu bei der Aufnahme verpflichtet. Die Art der Mitwirkung hängt von den Möglichkeiten, den Wünschen und der emotionale Bindung der Familien ab.
 
Die Wohngemeinschaft lebt ebenso von der Einbindung von freiwilligen Helfern. Diese gehören sowohl zur Wohngemeinschaft als auch zur Ak BEBE.
 
Gast der Wohngemeinschaft ist jede Person, die nicht zu den Mitwirkenden gehört. In diesem Sinne sind Familienmitglieder, die sich zur Mitwirkung verpflichtet haben, keine Gäste sondern Teil der Gemeinschaft, ebenso freiwillige Mitwirkende.
 
Wenn die Mitwirkenden von der Vision nicht überzeugt sind und nur mit Vorbehalten in der Wohngemeinschaft arbeiten, wird diese nicht gelingen können. Nur wer von der Vision überzeugt ist, kann zum Gelingen des Projektes mitwirken.
 

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Pflegedienst Erlenhof ↑ zurück

Der Pflegedienst Erlenhof ist die Sozialstation unserer Seniorenresidenz.

Bei Erkrankung oder Pflegebedürftigkeit können unsere Bewohnerinnen und Bewohner des betreuten Wohnens sowie vom Erlenhöfle in ihren eigenen vier Wänden versorgt werden. Dieses ist aufgrund der kurzen Wege bis zum Tode möglich, es sei denn ein Umzug auf unsere Pflegestation wird aufgrund einer Erkrankung von Fachleuten empfohlen.

Der Pflegedienst Erlenhof ist sowohl von den Kranken- als auch von den Pflegekassen anerkannt. Somit können dessen Leistungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mit den gesetzlichen Kassen direkt abgerechnet werden.

Prüfbericht des MDK für den ambulanten Dienst


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Beurteilungen unserer Leistungen ↑ zurück

„Dank dem Erlenhöfle in der Seniorenresidenz Erlenhof, vertreten durch Frau Löffler und alle Mitarbeiter, die in beeindruckender und unvergesslicher Weise meiner Mutter wunderschöne Monate bereitet hat.“

„Auf diesem Wege möchten wir Ihnen versichern, dass sich unsere Mutter in Ihrem Haus sehr wohl gefühlt hat. Stets lobte sie die gute Küche und die liebevolle Betreuung durch das Pflegeteam. Auch wir möchten Ihnen zu der kompetenten Pflegecrew der Station I gratulieren, sie macht einen hervorragenden Job und hat uns auch nach dem Tod unserer Mutter liebevoll betreut.
Wir wissen, dass Sie es als Leiterin nicht immer leicht haben, es allen Seiten recht zu machen. Sie haben aber den Erlenhof optimal gefördert und viele neue Dinge angestoßen – unser Kompliment, wir können Ihr Haus weiter empfehlen.“

„Im Namen meiner Mutter möchte ich mich bei Ihnen und Ihrem Team für die geleistete Arbeit herzlich bedanken. Ich habe bis zum heutigen Tag das Gefühl, die richtige Einrichtung für meine Mutter gefunden zu haben.“

„Nochmals danke schön für Alles, was Sie und Ihr Team vom Erlenhöfle für meine Mutter getan haben. Danke, dass Sie alle auf liebevolle und herzliche Art meiner Mutter nicht nur äußerlich, sondern auch emotional ein Zu Hause gegeben haben.
Danke für die einfühlsame Begleitung in den letzten Tagen meiner Mutter. Danke aber auch dafür, dass Sie und all die anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in Ihrem Haus im Hintergrund wirken, dazu beigetragen haben, dass meine Mutter in den letzten beiden Jahren wieder fröhliche Zeiten erleben konnte.“

„Ich möchte Ihnen und Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die gute und so menschliche Pflege meiner Mutter danken. Wir haben es alle sehr zu schätzen gewusst.“


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Gäste-Apartments / Probewohnen ↑ zurück


Wenn unsere Bewohnerinnen und Bewohner Übernachtungsgäste haben, stehen bei uns dafür so genannte Gäste-Apartments für eine oder zwei Personen zur Verfügung.

Besuch bekommen in der eigenen Häuslichkeit ist nicht immer erwünscht. Die Gäste-Apartments bieten die ideale Lösung: Man übernachtet unter dem gleichen Dach und kann sich dennoch zurückziehen. Morgens trifft man sich dann beim Frühstücksbüffet wieder. Es ist wie in einem komfortablen Hotel!

Die Gäste-Apartments können übrigens auch für fünf Tage Probewohnen gebucht werden! Über das Probewohnen können Sie unser Haus und unsere Leistungen auf Herz und Nieren testen!

Preis auf Anfrage


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